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Die Heldenreise im Unternehmen am Beispiel eines Changeprozesses/ Markenentwicklung

 

1. Gewohnte Welt:

Das Unternehmen dieser Heldenreise ist im Grunde gut im Geschäft. Als mittelständiges Unternehmen hat es Gelegenheitskäufer und einige Stammkunden, die immer wieder kaufen.

 

2. Der Ruf:

Das Unternehmen wird zu einer Veränderung getrieben, ob durch Marktveränderungen, technische Innovationen, Konkurrenz oder neue Ideen für Produkte. Der Mangel tritt auf: Man merkt, dass man mehr Kunden ansprechen muss.

 

3. Weigerung:

Das Unternehmen trifft auf inneren Widerstand, diese Veränderungen umzusetzen und zu erforschen, weil nicht alle Beteiligten von der Veränderung überzeugt sind und die Notwendigkeit nicht sehen und daher nicht mitziehen. Es fehlt die Vorstellungskraft, wie die Veränderungen umgesetzt werden könnten.

 

4. Begegnung mit dem Mentor:

Veränderungen herbeizuführen kann meist besser mit der nötigen Hilfestellung von außerhalb durchgesetzt werden, da diese einen anderen Blick auf das Unternehmen und die Branche haben. unize.berlin unterstützt Unternehmen bei dem Changeprozess. Die Rolle des Mentors ist dabei eine begleitende, unterstützende und herausfordernde, indem neue Ideen eingebracht werden, die eventuell zu radikal für das bisherige Vorgehen des Unternehmens sind, aber zu einer Verbesserung und nötigen Veränderung beitragen.

 

5. Überschreiten der Schwelle:

Die Impulse des Mentors werden abgewogen und überwiegen, so dass die Entscheidung für den Start des Changeprozesses fällt. Ein Plan wird erstellt, der bestimmt, was alles umgesetzt werden soll und in welchem Zeitraum die Entwicklung und Implementierung stattfinden soll.

 

 

6. Weg der Prüfungen:

Da mehrere Parteien bei dem Changeprozess beteiligt sind, können manche Diskussionen über Teile des Prozesses aufkommen. Es gilt einen Kompromiss zu finden, mit dem alle Beteiligten des Unternehmens zufrieden sind und Ihr Unternehmen darin vertreten sehen. Manche Ideen lassen sich so nicht umsetzen oder bringen nicht den gewünschten Effekt, worauf dann der Mentor, der sich in der neuen Welt auskennt, hinweisen muss.

 

7. Entscheidende Prüfungen / Tiefpunkt der Reise:

Da der Changeprozess gut durchdacht werden muss und viel Zeit in Anspruch nimmt, kann trotz aller Pläne zum Ende hin die Zeit knapp werden, wenn man sich einen konkreten Launch-Termin gesetzt hat. Es kommen unvorhergesehene Hindernisse in den Weg: Zulieferer haben Lieferschwierigkeiten oder Ähnliches.

 

8. Entscheidungskampf:

Man muss sich entscheiden, kämpft man, damit der Termin eingehalten werden kann, oder gibt man auf? Dann müssen alle zusammen an einem Strang ziehen und über ihren Schatten springen, damit der Termin eingehalten werden kann. Ist der Tiefpunkt einmal überwunden, werden alle Rückschläge überwunden und Ziele aufgearbeitet.

 

9. Belohnung:

Die Quelle der Innovation wurde gefunden und für das eigene Unternehmen geformt. Es ist alles zum Launch-Termin fertig geworden und das Alte kann hinter sich gelassen werden und der neue Markenauftritt ist für die Implementierung bereit. Jetzt sind alle Veränderungen abgeschlossen, alle Marketingmaßnahmen in die Wege geleitet und können der Öffentlichkeit in einem einheitlichen Design präsentiert werden.

 

10. Der Weg zurück:

Da der Changeprozess meist nur von der obersten Riege des Unternehmens beschlossen wird, muss allen Mitarbeitern das neue Konzept vorgestellt werden. Diese müssen es verinnerlichen und die neuen Maßnahmen kennenlernen. Denn die Mitarbeiter tragen vor allem die Marke nach außen, bei jedem Kundenkontakt, Produktentwurf oder jeder Kommunikation. Durch Mitarbeiterworkshops können die Veränderungen implementiert werden.

 

11. Rückkehr in die gewohnte Welt:

Die Veränderungen werden in der Praxis umgesetzt und die Reaktionen von den Kunden analysiert und der Erfolg der Neuerungen gemessen.

 

12. Der Schlüssel zum Neuen:

Die Neuerungen fügen sich stabil in den Arbeitsalltag ein, werden von den Mitarbeitern kommuniziert und helfen bei der Verbesserung mit der Kundenkommunikation und Distribution der Produkte und Bekanntheit des Unternehmens, da mehr Personen auf es aufmerksam werden.

An welcher Stelle der Heldenreise stehen Sie?

Wir haben Fragen vorbereitet, die bei der Bestimmung der  Heldenreise im eigenen Unternehmen helfen. Diese sind in die verschiedenen Phasen der Heldenreise unterteilt.

 

1. Ausgangspunkt:

Ihre gewohnte Welt, der Status quo Ihres Unternehmens.

  • Wo befinden Sie sich gerade mit Ihrem Unternehmen?
  • Welchen Umsatz generieren Sie?
  • Welche Marketingmaßnahmen führen Sie durch?
  • Welche Maßnahmen sind erfolgreich?

 

2. Der Ruf:

Sie bemerken einen Mangel, den Ihr Unternehmen hervorruft.

  • Was hat den Ruf nach Veränderungen ausgelöst?
  • Welche Veränderungen wollen Sie anstreben
  • Welche Visionen schweben Ihnen vor?
  • Wo sehen Sie Entwicklungspotenzial?

 

3. Weigerung:

Sie oder Teilhaber finden viele Gründe, die gegen eine Neuerung sprechen.

  • Welche Gründe sprechen gegen die Neuerung?
  • Wer äußert die Zweifel?
  • Können die Zweifel positiv widerlegt werden?
  • Wiegen die Vorteile die Zweifel auf?

 

4. Der Mentor tritt auf:

Sie recherchieren zu den Neuerungen und treffen auf einen Artikel, der beschreibt, wie die die Änderungen im Unternehmen umgesetzt werden können und Sie nehmen Kontakt mit dem Autor auf.

  • Wie kann der Mentor Sie bei Ihren Neuerungen unterstützt
  • Welche Impulse benötigen Sie von Ihrem Mentor?

                

5. Schwelle überschreiten:

Sie können die Ideen des Mentors Ihren Kollegen vermitteln, Sie wollen mit dem Changeprozess beginnen.

  • Wer ist bei dem Changeprozess beteiligt?
  • Welche Schritte werden benötigt?
  • Wie viel kann das Unternehmen selbst umsetzen, wofür benötigten Sie die Hilfe Ihres Mentors oder weiterer Beteiligter?

 

6. Der Weg der Prüfung:

  • Haben Sie Ihre Konzepte erstellt und auf Umsetzbarkeit geprüft?
  • Haben Sie alle Aufgaben verteilt und werden diese fristgerecht umgesetzt?
  • Gibt es Schwierigkeiten bei der Umsetzung einzelner Punkte, die andere beeinflussen?
  • Müssen Konzepte neu verfasst werden, wenn die Umsetzbarkeit scheitert?
  • Haben Sie die Marketingstrategie auf Vollständigkeit geprüft?

 

7. Tiefpunkt der Reise:

Mehrere Parameter scheinen nicht zu funktionieren, die Implementierung zögert sich zu lange hinaus, Termine rücken immer näher.

  • Können Sie die Hindernisse überwinden, die sich in den Weg gestellt haben?
  • Können Sie sich auf alle Beteiligten verlassen, dass diese ihre Aufgaben erledigen?
  • Können Sie sich auf alle Parameter einigen, diese festlegen?

 

8. Entscheidungskampf:

  • Entscheiden Sie sich dafür, für die Veränderungen zu kämpfen und sie bis zum Ende durchzuziehen?

 

9. Belohnung:

Sie haben den Tiefpunkt überwunden.

  • Sind Sie zufrieden mit den Neuerungen?
  • Haben Sie sich für ein finales Design entschieden?
  • Haben Sie das neue Konzept so weit fertig, dass Sie es Ihren Mitarbeitern vorstellen können?

 

10. Der Weg zurück:

Die Implementierung im Betrieb

  • Wie können Sie Ihren Mitarbeitern am ehesten die Neuerungen kommunizieren und so vermitteln, dass diese sie aufnehmen und umsetzen können?
  • Welche Maßnahmen müssen für die Veröffentlichung vorbereitet werden?

 

11. Endgültige Hinwendung zur Veränderung:

  • Haben alle Mitarbeiter das Alte hinter sich gelassen und setzen die Neuerungen um?
  • Gibt es Startschwierigkeiten bei einigen Änderungen?
  • Werden die Änderungen von den Kunden erfasst und bewertet?

 

12. Rückkehr mit dem Elixier:

Die Änderungen werden in den Alltag integriert.

  • Wie werden die Neuerungen angenommen?
  • Gibt es positives Feedback?
  • Werden die gewünschten Ziele mit den Neuerungen erreicht?

 

Möglichkeiten eine Heldenreise zu formulieren.

Wer ist der Held Ihrer Geschichte? Sind Sie es oder sind Sie der Mentor Ihres Kunden? Kunden lesen gerne Geschichten, in der sie selbst der Mittelpunkt sind. Nehmen Sie Ihren Kunden mit auf eine Reise.

Lernen Sie den Helden kennen: Entwickeln Sie Ihre Persona

Reiseroute des Helden kennenlernen: Customer Journey

Zum Abenteuer aufrufen: Stellen Sie Ihm Informationen zur Verfügung, die ihn zum Nachdenken über Veränderungen anregt.