Markenkommunikation

Unternehmenskommunikation

1. Definition

Die Unternehmenskommunikation umfasst alle kommunikativen Maßnahmen, durch die ein Unternehmen in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird und ist ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensführung. 

Darunter fallen die Bereiche Werbung, Public Relations/ Öffentlichkeitsarbeit, Marketing. Darüber hinaus ist die interne Unternehmenskommunikation ebenfalls ein fester Bestandteil.

Eine gute Unternehmenskommunikation nutzt ein einheitliches Design, eine einheitliche Sprache und die passenden Interaktionen in den Sozialen Netzwerken. Sie erfolgt strategisch über alle Kanäle hinweg stringent, das gilt extern wie auch intern. Durch die Unternehmenskommunikation wird der Wiedererkennungswert der Marke unterstrichen und hebt das Unternehmen auf dem Markt hervor.

Um die Kernbotschaft und die Werte der Marke zu vermitteln, muss eine zielgruppengenaue Ansprache gewählt werden.

Um eine authentische Unternehmenskommunikation vornehmen zu können, muss zunächst eine Markenentwicklung vorgenommen und das Design und die Bildsprache festgelegt worden sein.

2. Was ist der Marketing-Mix?

Die vier Instrumente des Marketing-Mixes und damit die Grundsäulen sind:

  • Product                (Produktpolitik)
  • Price                     (Preispolitik)
  • Place                    (Distributionspolitik)
  • Promotion           (Kommunikationspolitik)

Sie wurden erstmals um 1960 von Jerome McCarthy vorgeschlagen und heute unter den „vier Ps“ zusammengefasst.

 

01 Product | Produktpolitik

Qualität, Service, Technik, Design müssen so gestaltet sein, dass sie dem Konsumenten gefallen (subjektive Wahrnehmung).

Dazu gehören die Produktvariation, Produktdifferenzierung am Markt, Produktinnovation (wenn die Wachstumskurve nachlässt) und Produktelimination (wenn ein Produkt keinen Absatz mehr findet).

 

02. Price | Preispolitik

Welchen Preis ist der Kunde bereit, für Ihr Produkt/ für Ihre Dienstleistung zu zahlen.

Schaffen Sie das attraktivste Verhältnis zwischen dem Preis und der Leistung für den Konsumenten.

Weitere relevante Stichworte dazu sind Kostendeckungspreis (ein Produkt muss auch Gewinn für das Unternehmen bringen), Penetrationspreis (sehr niedriger Preis, um die Nachfrage zu steigern, um dann den Preis anzuheben) und Abschöpfungspreis (hoher Preis zu Beginn, um ihn mit zunehmender Erschließung des Marktes zu senken).

 

03. Place | Vertriebspolitik

Unter der Distribution- oder Vertriebspolitik werden alle Entscheidungen und Handlungen zusammengefasst, die mit dem Weg des Produktes oder der Dienstleistung vom Anbieter zum Endverbraucher zusammenhängen.

Das umfasst die langfristige Planung und Umsetzung der Vertriebspolitik, inklusive der Auswahl der Vertriebswege und Vertriebspartner sowie der Gestaltung der Kundenbeziehungen. Dies erfolgt im Rahmen der Vertriebsstrategie.

Zu bedenken ist der Distributionskanal: Direkter Absatz (Hersteller zum Kunden), indirekter Absatz (Zwischenhändler zum Kunden) oder Multikanal (Kombination aus Eigenvertrieb und Hinzunahme eines Zwischenhändlers) sowie die Möglichkeit zum E-Commerce.

 

04. Promotion | Kommunikationspolitik

Die Kommunikation dient dazu, Ihre Kunden über Ihr Angebot bzw. Ihr Produkt zu informieren und somit eine Kaufentscheidung zu forcieren. Es gibt also um die Gewinnung und Bindung von Kunden.

Mittel für die Kommunikationspolitik sind die Individualkommunikation, Massenkommunikationsmittels wie Social Media, die Marke und vor allem Ihre Corporate Identity.

Diese 4 Ps beziehen sich vor allem auf das Produktmarketing und stellen die vier Grundsäulen dar. Der erweiterte Marketing-Mix beinhaltet zudem noch die Physical Evidence (Ausstattungspolitik), People (Personalpolitik) und Process (Prozesspolitik). Diese sind besonders für immaterielle Dienstleistungen wichtig.

3. Markenkommunikation Print


Corporate Publishing

Als Corporate Publishing bezeichnet man alle Medien, die die journalistische Unternehmenskommunikation nutzen. Es ist Teil der Corporate Identity.

Darunter fallen alle Medien wie Magazine, Zeitschriften, Broschüren oder Flyer. Es wird intern wie auch extern für die einheitliche Übermittlung von Informationen genutzt, die das Unternehmen und die Marke betreffen. Es werden hier alle Kommunikationskanäle genutzt (online und offline), um eine bestimmte Zielgruppe zu erreichen.

 

Anzeigen

Für Ihre Werbekampagnen erstellen wir zielgruppenorientierte Anzeigen, sowohl im Print als auch für Online-Werbung. Gerne beraten wir Sie bei der Platzierung dieser Anzeigen.

 

Außenwerbung

Wir stehen Ihnen bei Werbekampagnen im Außenbereich beratend zur Seite und helfen bei der Standortoptimierung. Es erfolgt eine zielgruppenorientierte Umsetzung Ihrer Kampagne.

Eine crossmediale Umsetzung ist möglich: Durch die Einbindung von QR-Codes kann die Effektivität der Standorte analysiert werden, um bei weiteren Kampagnen durch eine daraus erfolgende Standortauswahl mehr Leute zu erreichen.

 

Dialogmarketing

Durch die Auswertung von bestehenden Kundenbeziehungen können Sie auf die individuellen Kundenwünsche konkret eingehen und auf ihn zugeschnittene Angebote und Dienstleistungen formulieren. Wir designen Ihre Direct Mails, damit das passgenaue Angebot kommuniziert werden kann.

 

Jeder ist mittlerweile sehr stark in die digitale Welt eingebunden. Fast alles ist online abhandelbar. Wir haben uns in unserem Blog die Frage gestellt: Brauchen wir da eigentlich noch die Printprodukte? Welche Vorteile bieten sie uns überhaupt noch?

4. Markenkommunikation Online

Heutzutage wird das digitale Angebot immer essentieller. Viele Kunden suchen zuerst online nach Produkten oder Dienstleistungen. Die digitale Transformation Ihres Angebots sollte folgende Komponenten beinhalten:

Unser Partner in der Umsetzung:

Edelweiss | medien agentur Agentur für Online Development und Marketing

 

Tipp: Wie Sie Ihre SEO-Strategie mit der sogenannten Pillar Page aktuell halten können, erfahren Sie in unserem Blogartikel "In 8 Schritten zur Pillar Page"

5. Social Media

Knapp 80 % der Internetnutzer nutzt einen oder mehrere Social Media Kanäle. Die für das Marketing bedeutendsten sind Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest, Youtube oder die Karrierenetzwerkseiten Xing und LinkedIn.

Jede Zielgruppe präferiert einen der Kanäle, dazu haben wir eine Übersicht zusammen gestellt, die das Nutzerverhalten aufzeigt und und Möglichkeiten, die die Plattformen für die Contentverbreitung bieten. Natürlich kennen Sie Ihre Zielgruppe am besten und können abschätzen, welches Format diese nutzt.

unize.berlin bei Facebook 

→ unize.berlin bei XING

6. Corporate Language


Storytelling als Kommunikations- und Marketingform

Sie haben Ihre Marke entwickelt und definiert. Nun möchten Sie Ihre Ideen dem Kunden vermitteln. Sie stellen zunächst die Fakten dar, erhalten aber keine Reaktion von den Kunden. Sie benötigen eine andere Form der Kommunikation, die längerfristig das Interesse weckt.

Mithilfe von Storytelling werden Ihre Fakten in einen Bezug gesetzt. In Form einer Geschichte, die Emotionen weckt, wird dem Kunden auf verständliche Weise Ihr Inhalt vermittelt. So schaffen Sie Werte und Vertrauen.

Wie genau Storytelling funktioniert, erfahren Sie hier. Wenn Sie mehr über die Plotmöglichkeiten Ihrer Geschichten erfahren wollen, können Sie das in unserem Blogbeitrag „Plots, die Sie für Ihre Unternehmenskommunikation kennen sollten“ nachlesen.

7. Kommunikationsstrategien

Je mehr Mitarbeiter an der Unternehmenskommunikation beteiligt sind, desto unterschiedlicher kann auch die Sprache und Art zu vermitteln ausfallen. Eine Kommunikationsstrategie ist daher unabdingbar, damit einen einheitliche und stringente Botschaftsvermittlung stattfinden kann. Wenn die Kommunikationsstrategie gut aufgestellt ist, ist die Positionierung auf dem Markt auch einfach umzusetzen.

Als Tipp: Die Strategie sollte nicht alleine von den Mitarbeitern der Unternehmenskommunikation aufgestellt werden, auch die anderen Bereiche können einen wichtigen Beitrag zu der Strategieentwicklung geben, da sie auf andere Art und Weise mit den Kunden in Berührung kommen.

Um eine funktionierende Kommunikationsstrategie aufzubauen, ist es unabdingbar, dass im Vorfeld eine ausführliche Markenentwicklung stattgefunden hat, da viele sonst viele Schritte zwischengeschoben werden müssen.

Hier erfahren Sie, wie Sie in 7 Schritten Ihre Kommunikationsstrategie entwickeln.

8.Interne vs. externe Unternehmenskommunikation


Employer Branding

Auf dem heutigen Arbeitsmarkt wird es immer schwieriger, motiviertes Fachpersonal für sein Unternehmen zu finden. Aber auf der anderen Seiten stellen sich die Fachkräfte auch die Frage "Warum sollte ich mich gerade für dieses Unternehmen entscheiden?" und so entscheidet sich der Wunschkandidat nicht immer für das eigene Unternehmen. 

In jedem Fall sollte man das Employer Branding nicht außer Acht lassen. Das Employer Branding beinhaltet die Maßnahmen, die Sie in Ihrem Unternehmen vornehmen können, um den potentiellen Bewerben zu zeigen, warum Ihr Unternehmen als attraktiver Arbeitgeber in Frage kommt. Das betrifft sowohl die externen als auch die internen Bereiche. 

Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff, dass man seine Arbeitgebermarke entwickeln und vorantreiben muss, um sich vorteilhaft am Arbeitsmarkt zu präsentieren. 

Die daraus entstehende Marke entscheidet darüber, wie Sie auf dem Arbeitsmarkt bewertet werden.

Wie Sie ein gutes Employer Branding entwickeln können, erfahren Sie hier.

Crossmediale Kommunikationsstrategie

Wie erreiche ich meine Zielgruppe am besten?

Diese Frage ist nicht immer leicht zu beantworten, da sich das Medienverhalten und Mediennutzen sehr dynamisch entwickelt und ein beständiger Wechsel zwischen Online- und Offline-Nutzung passiert. 

Um möglichst viele Personen aus meiner Zielgruppe zu erreichen, empfiehlt sich eine crossmediale Kampagne, in der man möglichst unterschiedliche Kanäle bespielt, so dass man die eigentlich nicht zu beantwortende Frage umgeht, welche Kanäle von wem genutzt werden.

Die Synergieeffekte, die man durch diese weitgefächerten Mediengattungen erreicht, kann man für sein Unternehmen nutzbar machen. Was genau crossmedial bedeutet, erfahren Sie hier.

Exkurs E-Commerce

ist der elektronische Handel, Internethandel. Er bezeichnet nicht nur die Kauf- und Verkaufsprozesse, sondern auch Leistungen (etwa den Kundenservice) im Online-Bereich.

Vorteile:
Der Handel kann ohne Verzögerung getätigt werden. Die Kauferfahrungen sind schnell und bequem. Der Kunde kann den Einkauf entspannt von zuhause aus erledigen.

Anforderungen:
Das Suchmaschinenmarketing/ -optimierung muss stimmen, damit das Angebot gefunden wird.