Was kann ich jetzt gerade für mein Unternehmen machen?

Mit Frühling verbinden wir eigentlich Erneuerung und Aufschwung. Durch aktuelle Ereignisse zeichnet sich aber eher Resignation und die Frage nach der Zukunft ab. Viele Unternehmer stellen sich die Frage, was man jetzt gerade tun kann, damit das Unternehmen weiterläuft und mögliche Verluste minimiert werden können.

Nutzen Sie die Zeit der Unsicherheit und schaffen Sie die nötige Grundbasis für Ihren gesamten Markenauftritt, damit Sie bei der Wiederaufnahme der gewohnten Umstände gestärkt nach vorne schauen und durchstarten können.

Die Markenentwicklung ist auch unter normalen Umständen ein wichtiges Thema, das viele aufgrund der Komplexität gerne vermeiden möchten, aber gerade jetzt ist es essenziell sich stark zu positionieren und seine Ziele konkret abzustecken.

Dabei ist es egal, ob Sie sich noch gar nicht mit dem Thema Marke befasst haben oder schon einige Schritte umgesetzt haben, nutzen Sie die Zeit. Prüfen Sie alle Bereiche noch einmal und schauen Sie, ob diese noch dem aktuellen Stand entsprechen oder ob etwas optimiert werden kann.

 

Wie nähert man sich dem Thema?

Wir wissen, dass das komplexe Thema der Markenentwicklung viele Unternehmer vor die große Herausforderung stellen kann, zu entscheiden, wo sie überhaupt anfangen. Viele Begriffe werden genannt und was man nicht alles definieren soll. Dafür haben wir eine Methode gefunden, um sich dem Thema einfach Schritt für Schritt zu nähern.

Wir haben die Markenentwicklung in drei große Themenkomplexe unterteilt: Die Markenstrategie I befasst sich mit dem Markenkern und der Zielsetzung Ihrer Marke. Strategie II fokussiert die Markenidentität und Strategie III die Sichtbarkeit der Marke und die Darstellung nach außen. Zu jedem Komplex gibt es 7 Aufgaben. Wenn Sie diese komplett bearbeitet haben, ist Ihre Marke definiert.

Wir fangen mit den 7 wichtigsten Themen an und bieten Arbeitsblätter und Erklärungen, die sie mit relativ wenig Zeitaufwand täglich Ihrer Marke immer näherbringen und dabei auch Zeit für das Kerngeschäft, das natürlich weiterlaufen muss, haben.

Bereit für die Herausforderung? Für den ersten Teil können Sie sich hier kostenfrei eintragen und die ersten 7 Schritte durchführen. Dazu gibt es eine Facebook-Gruppe, in der Sie sich mit uns und den anderen Teilnehmern austauschen können, denn oft findet man gemeinsam besser zum Ziel.

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Wo und wie mache ich die Aufgaben?

Wir empfehlen immer, die Aufgaben auszudrucken und handschriftlich zu erledigen, da sich so das Thema besser verinnerlicht. Wo Sie die Aufgaben machen, bleibt Ihnen überlassen, da jeder seine eigene Umgebung hat, wo er sich kreativ entfalten kann. Optimal ist es meistens, wenn Sie einen Ort haben, an dem Sie nicht zu große Ablenkung erfahren und sich auf die Ideenfindung und Aufgaben einlassen können. Eine aufgeräumte Umgebung hilft meistens, um sich auf den Kern der Sache zu fokussieren.

Manchmal hilft aber auch Bewegung, um den Kopf frei zu bekommen. Ein Spaziergang oder der Gang durch die Wohnung befreit oft den Kopf von Blockaden und bringt auch neue Ideen, da man das Thema unbewusst hin und her wälzt.

 

Der Kreativprozess

IST-Analyse > Um etwas zu verändern oder zu verbessern muss man wissen, wo man gerade steht. Oft können gut laufende Ideen auch ausgebaut werden.

Zieldefinition > Wo es hingehen soll, gibt die jeweilige Aufgabe am Tag vor.

Teambuilding > Kann ich die Marke alleine entwickeln oder brauche ich Input von anderen Abteilungen/ Partnern/ Mitarbeitern. Welche Stärken sind in meinem Team vorhanden, die ich nutzen kann?

Kreativphase > Ideen sammeln und erörtern. Lassen Sie zunächst alle Ideen zu und halten Sie diese schriftlich fest. Streichen können Sie diese später immer noch und manchmal inspirieren diese Ideen einen auch später noch.

Selektionsphase > Welche Ideen sind realistisch und passen zu dem Unternehmen? Welche davon passen optimal?

Egal, ob Sie das Thema allein behandeln oder im Team, stellen Sie das Ergebnis immer zum Schluss jemandem vor, der nicht am Entscheidungsprozess beteiligt war und wenn möglich auch wenig Erfahrung mit dem Thema hat, da er unvoreingenommen beurteilt. Man selbst steckt sehr lange gedanklich in dem Thema und hat ein anderes Vorwissen, das einen manchmal verkopft werden lässt.

 

Welche Methoden kann man zur Ideenfindung nutzen?

Als Designbüro für Markenentwicklung sind wir oft in Kreativprozessen unterwegs. Wir haben hier unsere Top Methoden zusammengefasst, um vielleicht auch eine kleine Inspiration zur Bewältigung der Aufgaben zu geben.

 

Mindmapping/ Brainstorming

Hier können viele Ideen schon im Vorfeld gebündelt und kategorisiert werden, wenn sie in die gleiche Richtung tendieren. Je nachdem wie viele Ideen sich um einen Begriff gebildet haben, ist damit meistens auch schon eine klare Tendenz zu den bevorzugten Ideen gegeben und die endgültige Entscheidung ist leichter.

 

Moodboard

Wir halten unsere Ideen gerne auf einem Whiteboard fest und schieben Sie hin und her und gruppieren sie neu. So kann man sie auch eine Weile ruhen lassen, um am nächsten Tag mit einem frischen Blick und neuen Ideen noch einmal zu diskutieren.

 

Vorteile / Nachteile

Eine klassische Auflistung von Vor- und Nachteilen kann helfen, eine Idee zu bewerten und die Qualität zu prüfen.

 

Perspektivwechsel 

Eine unserer wichtigsten Methoden: Sie sprechen natürlich immer aus der Unternehmer-Sicht und mit dem Blick auf Ihr Unternehmen. Aber wer ist es, der Ihre Marke wahrnehmen soll? Ihr Kunde. Versetzen Sie sich daher in die Sicht des Kunden, wie soll er Ihr Unternehmen sehen, wovon profitiert er, welche Werte erwartet er? Um das zu machen, sollten Sie schon Ihre Zielgruppe kennen und eine Ahnung von den Wünschen haben. Daher ist die Definition der Zielgruppe und der Persona Teil der Markenstrategie I.

 

Verschiedene Rollen einnehmen

Wenn Sie eine Idee bewerten, können Sie drei Rollen einnehmen und die Idee aus verschiedenen Sichten beurteilen: Träumer, Realist und Kritiker. So kommen Sie zu einer optimalen Idee.

Der Träumer beginnt, denn er ist idealistisch und chaotisch und setzt zunächst keine Grenzen ein. Der Realist betrachtet diese Idee und beurteilt die Machbarkeit, was braucht man für die Umsetzung, was wird es kosten? Der Kritiker ist immer am Ende an der Reihe. Er sollte konstruktive Kritik aufzeigen und die Idee nicht von vorne herein ablehnen. Der Vorgang wird so lange wiederholt, bis es keine offenen Fragen mehr zu der Idee gibt.

 

Dies sind nur einige Methodenbeispiele, die Sie anwenden können, uns in der Praxis aber oft geholfen haben, unsere Ideen zu konkretisieren und zu optimieren.

 

Welche Vorteile bringt mir die Markenentwicklung?

Wir haben festgestellt, dass nur, wenn im ersten Schritt auch eine nachhaltige Marke entwickelt worden ist, Design und Kommunikation richtig aufgebaut werden können, damit die ganzheitliche Idee des Unternehmens transportiert wird. Ohne Konzept ist Design und Kommunikation sonst nichts anderes als eine schmückende Hülle. Ist der Schritt der Markenentwicklung aber abgeschlossen, können Design und Kommunikation passgenau erstellt werden.

 

Daher empfehlen wir jetzt, die Energie zu bündeln und Zeit in die Markenentwicklung zu investieren, damit das Unternehmen gestärkt nach vorne starten kann.

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