12 Tipps zur Erstellung der richtigen Persona

|   Markenentwicklung

Je genauer Ihre Vorstellung von Ihrem Kunden ist, desto passender können Sie auch Produkte entwickeln und kommunizieren.

Seinem Kunden ein Gesicht zu geben bringt einen immensen Vorteil. Das geht über die reine Zielgruppenfindung hinaus. Mit der Persona kann man zielgerichteter sein Produkt entwickeln und kommunizieren und vermindert die Streuverluste.

Wir haben die 12 wichtigsten Informationen zusammengefasst, die Sie brauchen, um eine Persona zu erstellen. Sie können die Schritt auch im Anschluss als Checkliste herunterladen.

 

Wer ist meine Persona?

1. Wer ist Ihr Kunde?

Möchten Sie B2B oder B2C kommunizieren? Dies ist eine entscheidende Frage, die Sie sich zu Beginn stellen müssen, da die Ansprache eine komplett andere ist.

 

2. Bildung und Beruf

In welcher Branche arbeitet Ihr Kunde und welchen Bildungsabschluss hat er erreicht? Das Umfeld, in dem sich Ihr Kunde bewegt (akademisch, wissenschaftlich, handwerklich), ist ein wichtiger Indikator, welches Produkt gekauft wird und wie die passende Ansprache sein muss.

 

3. Welche Position hat die Persona?

Auch die Stellung im Beruf kann die Kaufentscheidung beeinflussen. Ist die Persona Entscheidungsträger? Ist er ein Angestellter, der Absprachen treffen muss? Ist er daran interessiert, auf der Karriereleiter nach oben zu kommen und kann das Produkt dafür nutzen, um seine (beruflichen) Ziele zu verfolgen?

 

4.Welche beruflichen Ziele verfolgt die Persona?

Leitet die Persona ein Unternehmen und will dieses voranbringen oder ist sie ein Angestellter, der sich persönlich weiterbringen will? Das ist wichtig für Sie, damit Sie abschätzen können, wer welches Produkt braucht.

 

5. Einkaufsverhalten

Wenn Sie das Einkaufsverhalten Ihrer Persona einschätzen können, haben Sie eine wichtige Information erhalten. Sie können Ihren Kunden dann direkt dort abholen, wo er kauft. Wenn Ihr Kunde hauptsächlich im Internet kauft, spricht eine gezielte Online Werbung ihn wahrscheinlich mehr an, als Printprodukte (aber Vorsicht: Der Mensch existiert nicht nur online, daher sollte eine crossmediale Kampagne nicht außer Acht gelassen werden. Dafür helfen die weiteren Informationen über die Persona, wo er noch abgeholt werden kann).

 

6. Entscheidungsfreudigkeit

Eine wichtige Information für das Marketing ist die Entscheidungsfreudigkeit der Persona. Entscheidet sie sich schnell, kann mit wenigen Worten geworben werden. Braucht sie eher gewisse Anstöße und Argumente, die die Entscheidungen erleichtern, müssen Sie auch im Marketing mehr argumentieren und mehr Informationen liefern.

 

7. Welche Probleme hat die Persona?

Wenn Sie das Problem, das der Kunde hat, ansprechen und sogar eine Lösung bieten können, wird sich der Kunde bei Ihnen gut aufgehoben fühlen. Hier helfen die Fragen, die bei Google gestellt werden. Was bewegt die Kunden, worauf sucht er Antworten (Ihr Produkt betreffend).

 

8. Wie alt ist Ihre Persona?

Das Alter spielt nach wie vor eine große Rolle im Marketing. Die Ziele, die die verschiedenen Altersgruppen haben, unterscheiden sich enorm. Auch ist das Alter zumeist ein Indikator, welche Meiden und Kanäle verwendet werden. Dies hilft bei der Entscheidung, wo kommuniziert werden soll.

 

9. Mediennutzen

Das Mediennutzen hängt häufig mit dem Alter zusammen. Bestimmte Altersgruppen sind geneigter, ein gewisses Medium zu nutzen (natürlich gibt es hier auch Abweichungen von der Norm, daher sind Umfragen ein gutes Mittel, um sich Klarheit darüber zu verschaffen). Wo informiert sich Ihre Persona? Hier gibt es regionale und generationsbedingte Unterschiede. Wie die Mediennutzung momentan am ehesten ausfällt, erfahren Sie hier.

 

10. Wann ist Ihr Kunde aufnahmebereit?

Wenn Sie Anzeigen schalten oder Content veröffentlichen, sollten Sie sich die Frage stellen: Ist meine Persona gerade aufnahmebereit? Die Aufmerksamkeitspanne nimmt über den Tag hin ab, während der Arbeit werden kaum private Kanäle abgerufen und die E-Mails werden am häufigsten morgens überprüft (wobei hier seit der Smartphone-Nutzung auch ein Wandel stattgefunden hat, da man immer und überall erreichbar ist). Dennoch sollten Sie ein Analysetool nutzen, um die geeignete Tageszeit für die größte Reichweite herauszufinden. Probieren Sie es aus, wann Sie die meisten Reaktionen auf einen Post oder eine Anzeige erhalten.

 

11. Wohnort

Auch der Wohnort kann eine Rolle spielen. Das wohnliche und regionale Umfeld spielt mit in die Kaufentscheidungen der Persona. Binden Sie den Wohnort ruhig mit in Ihre Kommunikation ein.

 

12. Freizeit

Auf den ersten Blick, erschließt es sich nicht, warum das Freizeitverhalten mit in die Kaufentscheidung einfließen sollte, außer Sie verkaufen den passenden Freizeitartikel, aber dann sprechen Sie sowieso diese konkrete Zielgruppe an.

Hier sind auch nicht alle Informationen von Bedeutung, können aber bei der Aufmerksamkeitserzeugung nützlich sein. Wenn Sie wissen, dass Ihre Persona sich für ein bestimmtes Thema interessiert (etwa Sport oder Kultur), wird sie sich einen Text oder ein Beispiel mit Bezug zu diesem Thema eher durchlesen als ohne.

 

Grundsätzlich gilt: Je mehr Sie über die Persona in Erfahrung bringen können, desto präziser können Sie auch das Produkt entwickeln und das Angebot kommunizieren. Nutzen Sie alle Informationen, die Ihnen zur Verfügung steht und die Ihnen wichtig im Bezug auf Ihr Produkt vorkommen.

Hier erhalten Sie noch einmal die komprimierte Checkliste zur Erstellung der Persona.

 

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